Elektro

Kaufanreiz: Acht Jahre Garantie für Hyundai Ioniq Elektro

Der Hyundai Ioniq Elektro. Foto: Hyundai

Erst der Hyundai Kona Elektro, nun der Ioniq: der koreanische Autobauer hat auch für sein zweites reines E-Modell eine achtjährige Garantie ausgelobt.

Das Angebot gilt für alle Hyundai Ioniq Elektro des Modelljahrgangs 2020, wie der Autobauer am Deutschlandsitz in Offenbach mitteilte. Bislang hatten die Koreaner für den Ioniq eine Garantie von fünf Jahren gewährt.

Damit ist der Ioniq das zweite Elektromodell nach dem Kona, für das Hyundai eine achtjährige Garantie gewährt. Das nun aufgelegte Garantiepaket beinhaltet eine Laufleistung von bis zu 200.000 Kilometer und eine Mobilitätsgarantie mit kostenlosem Pannen- und Abschleppdienst und fünf Sicherheits-Checks in den ersten fünf Jahren.

Umstieg auf Elektro-Auto erleichtern

„Erst kürzlich haben wir dieses einzigartige Qualitätsversprechen bereits beim Kona Elektro gegeben. Nun ziehen wir mit dem Ioniq Elektro nach und erleichtern unseren Kunden den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug“, sagte Hyundai-Deutschlandchef Jürgen Keller. „Wir glauben an die E-Mobilität und sind gleichzeitig von der hohen Zuverlässigkeit unserer batterieelektrischen Modelle überzeugt“, ergänzte Keller.

Mit diesem Garantieversprechen und einer Kaufprämie von 8000 Euro für den Kona Elektro versuchen die Koreaner den Absatz ihrer beiden E-Modelle zu befördern. Wie alle Hersteller steht auch Hyundai unter Druck, die ab 2021 geltenden strengen CO2-Grenzwerte von 95 g/km zu erreichen. Dies geht nur über die Elektrifizierung der Modellpalette. Bereits Ende diesen Jahres peilt Hyundai an, dass 75 Prozent der Modelle elektrifiziert sind.

Der Hyundai Ioniq steht mit 35.350 Euro in der Preisliste und ist mit einer 38 kWh großen Batterie ausgestattet. Die Leistung liegt bei 136 PS. Der Ioniq Elektro kommt auf eine Reichweite von rund 311 Kilometer (WLTP). Die Batterie lässt in weniger als einer Stunde an einer Schnellladestation zu 80 Prozent aufladen. Der Ioniq verfügt neben einem Digitalradio auch über das Telekmatiksystem Bluelink. Es ermöglicht dem Fahrer eine Vernetzung mit dem Fahrzeug per per App. So lässt sich beispielsweise über die entsprechende Smartphone-Anwendung das Aufladen der Batterie programmieren und der Ladezustand ablesen.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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