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Elektro

Bereits 20.000 Bestellungen für VW e-up

Der VW e-Up kostet rund 22.000 Euro. Foto: VW

Kunden kaufen beim Autobauer VW verstärkt Elektroautos. In der Baureihe Up entfällt mittlerweile jede zweite Bestellung auf die Elektro-Variante des Kleinstwagens, den e-up.

Wie der Autobauer mitteilte, liegen für den VW e-up in den ersten drei Monaten des Jahres bereits 20.000 Bestellungen vor. Der e-up ist seit November des vergangenen Jahres bestellbar und bietet eine Leistung von 83 PS. Die Reichweite des Elektro-Kleinstwagens liegt bei 260 Kilometer nach dem Verbrauchszyklus WLTP. Der VW e-up kostet in der Basisversion 21.975 Euro.

Zieht man von diesem Preis noch die staatliche Kaufprämie in Höhe von 6570 Euro ab, kann man bereits ab knapp unter 15.405 Euro elektrisch unterwegs sein. Daneben kommen Dienstwagenfahrer in den Genuss eines Steuervorteil: so muss nur noch ein geldwerter Vorteil von 0,25 Prozent bei der privaten Nutzung versteuert werden. Daneben kommt ein E-Auto auf geringere Unterhaltskosten. So fällt beispielsweise keine Kfz-Steuer oder auch kein Ölwechsel an.

Absatz bei GTE-Version des Passat steigt

Der VW-Konzern, der im Sommer mit dem ID.3 plant sein erster E-Auto auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) auf den Markt zu bringen, kann sich darüber hinaus auch noch über einen steigende Absatz bei der GTE-Version des Passat freuen. Mittlerweile würde sich hier bereits jeder siebte Kunde für eine elektrifizierte Variante des Passat entscheiden. Der neue VW Passat Variant GTE kommt auf Leistung von 218 PS und kommt auf eine elektrische Reichweite von 42 Kilometer.

Wie VW mitteilte, würde in dem vom Diesel dominierten Passat-Segment mittlerweile 15 Prozent der Bestellungen auf die Plug-in-Hybrid-Variante entfallen. Noch in diesem Jahr wird der Wolfsburger Autobauer noch eine Vielzahl weiterer Modelle mit einem PHEV auf den Markt bringen. Dazu gehören der neue Golf, der Arteo, der Tiguan und der Touareg R, Das Flaggschiff der Marke kommt auf eine Systemleistung von 462 PS. Wie andere Hersteller ist VW dabei, seine Modelle zu elektrifizieren, um so die strengen ab 2021 gelten CO2-Grenzwerte von 95 g/km zu erreichen.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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