Bis zum September sind für den Umweltbonus beim Kauf eines Elektroautos nur 33.660 Anträge gestellt worden. Besonders beliebt ist die Prämie in Bayern.
Von diesen Anträgen entfielen bis zum Vormonat nach Angaben des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 19.589 Anträge auf reine Elektroautos und 14.067 Anträge auf Plug-In Hybride. Vier Anträge gab es für Brennstoffzellenfahrzeuge. Beim Kauf eines Elektroautos erhalten Kunden einen Zuschuss von 4000 Euro, für Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid Hyybrid sind es 3000 Euro. Mit dem Umweltbonus, den sich der Staat und die Autoindustrie zur Hälfte teilen, sollte der Absatz von Elektroautos angekurbelt werden. Bislang wurde dieses Ziel indes verfehlt.
Bayern stehen auf Umweltbonus
Die meisten Anträge konnte BMW seit dem Start des Umweltbonus auf sich vereinigen: Für Modelle des Münchner Autobauers gingen 7519 Anträge beim BAFA ein. Dahinter folgen Renault mit 4880 Anträgen und Volkswagen mit 4198 Anträgen. Audi folgt mit 3985 Anträgen vor der Daimler-Tochter Smart (2956) auf Rang vier. Beliebtestes Modell bei BMW ist das Elektroauto i3 mit 3741 Anträgen vor dem Plug-in-Hybriden 225 xe (2990). Besonders elektroaffin sind dabei die Kunden in Bayern (7305 Anträge), Nordrhein-Westfalen (7088) und Baden-Württemberg (6388).
Derzeit versuchen die Hersteller durch sogenannte Umwelt- und Zukunftsprämien den Absatz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden weiter zu befördern. So erhalten Besitzer eines alten Diesels der Abgasnorm 1 bis 4 von VW beispielsweise zusätzlich 7380 Euro, wenn sie sich für einen Elektro-Golf entscheiden. Voraussetzung dafür ist aber, dass ihr Altfahrzeug verschrottet wird.
Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wurden im September 3118 Plug-in-Hybride neu zugelassen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Zuwachs von fast 120 Prozent. Bei den Elektroautos lag der Zuwachs mit 2247 Neuzulassungen bei rund 37 Prozent.


