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Elektro

Tank und Rast erweitert Netz von Schnellladestationen

Strom tanken an der Autobahn an einer Schnelladestation. Foto: Innogy
Eine Schnellladesäule für Elektroautos in Gruibingen. Foto: Innogy

Entlang den deutschen Autobahnen gibt es derzeit bereits an 199 Standorten von Tank und Rast Schnellladestationen für Elektroautos. Bis Ende des Jahres sollen es 400 sein.

Zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium will Tank und Rast bis Ende 2017 möglichst „an allen rund 400 Tank- und Rastanlagen in unserem Servicenetz Schnellladesäulen“ anbieten, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Dabei werden ausschließlich Schnelllader angeboten, „sogenannte Multi-Charger oder Triplecharge“.  Die Ladestationen verfügen dabei über drei Ladeabgänge: zweimal Gleichstrom mit CHAdeMO- und CCS-Steckern und einmal Wechselstrom mit Typ2-Steckern. Dadurch könnten alle gängigen E-Autos an den Schnellladesäulen betankt werden. Am 8. August wird Tank und Rast an der Rastanlage Mellrichstädter Höhe Ost an der A71 seine 200. Schnellladestation eröffnen.

Innogy liefert Ökostrom für Schnellladestationen

Gerade erst hat das Energieunternehmen Innogy bekannt gegeben, 103 Stationen von Tank und Rast mit Ökostrom zu beliefern. Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur kooperiert Tank und Rast auch mit dem Energieversorger EnBW.„Durch die Schnellladung an Autobahnen sind lange Strecken kein Problem mehr. Niemand muss sich Sorgen machen, wegen einer leeren Batterie liegen zu bleiben. Damit setzen wir unsere Vision der Elektromobilität in die Realität um“, sagte Innogy-Vertriebsvorstand Martin Herrmann.

7,50 Euro für eine halbe Stunde

Die Kosten für eine halbe Stunde Schnellladung belaufen sich laut Innogy auf 7,50 Euro. Dabei können der Autofahrer vorab die Ladedauer  minutengenau wählen. Bezahlt werden kann der Strom an den Ladesäulen von EnBW und Innogy mit gängigen Ladekarten, per App, über das Hubject-Bezahlportal oder mit EC- oder Kreditkarte.

Aufgrund der Vielzahl von Bezahlmöglichkeiten brauchen sich Fahrer eines E-Autos also nicht sorgen, eine Ladestation auf der Autobahn nicht anfahren zu können, weil man nicht die richtige Ladekarte besitzt. Innogy betreibt derzeit 5800 Ladepunkte in Europa.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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