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EnBW-App erleichtert Aufladung von Elektroautos

Schnellladestation von EnBW für Elektroautos.

Die unzureichende Ladeinfrastruktur ist für viele Kunden noch ein Hinderungsgrund, sich für ein Elektroauto zu entscheiden. Der Energieversorger EnBW hat erleichtert nun mit seiner App die Suche nach einem Ladepunkt.

So führt die mobility+ App insgesamt 19.000 Ladepunkte in Deutschland, der Schweiz und in Österreich auf. Damit zeigt die App im Vergleich zu einem halben Jahr bereits 3000 weitere Ladepunkte für Elektroautos an.

In der App werden Ladestationen von verschiedenen Anbietern zusammengefasst und zugleich bekommt der Nutzer Informationen dazu, wie an den verschiedenen Ladestationen gezahlt werden kann. Kunden von EnBW haben mit der App die Möglichkeit, an 90 Prozent aller in Deutschland öffentlich zugänglichen Stationen die Möglichkeit, auch direkt zu bezahlen.

Bezahlung soll einfacher werden

Wie ein EnBW-Sprecher auf Anfrage mitteilte, haben Kunden des Unternehmens entweder die Möglichkeit den Standard-Tarif ohne Grundgebühr oder den Viellader-Tarif mit einer monatlicher Grundgebühr von 7,90 Euro zu nutzen. Im letztgenannten Tarif sind die Minutenpreise günstiger. Zugleich sei es an den DC-Ladestationen der EnBW möglich, auch mit EC- oder Kreditkarte, einer EnBW-Ladekarte, Intercharge Direct von Hubject und Ladekarten anderer Anbieter zu tanken. „Auf diese Weise können auch alle Nicht-EnBW-Kunden ohne vorherige Registrierung oder einen Vertragsabschluss an unseren Ladestationen bezahlen“, so der Sprecher. Die App zeigt auf jeden Fall an, wie an den verschiedenen Ladepunkten gezahlt werden kann.

Mit der App sei es für Kunden des Unternehmens möglich, die Ladevorgänge zu starten, zu beenden und zu bezahlen. Dazu muss einmalig bei der Registrierung die Bezahlmethode hinterlegt werden.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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