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Opel: Batterie-Service im Testcenter Rüsselsheim

Mitarbeiter von Opel warten und reparieren Batterien in Rüsselsheim. Foto: Opel

Der Autobauer Opel hat sein Batteriecenter am Stammsitz Rüsselsheim modernisiert. Dort werden Hochvoltbatterien nun auch für die neuen E-Modelle gewartet.

Bereits vor zehn Jahren hat der Rüsselsheimer Autobauer damit begonnen, einen Service und eine Instandhaltung von Hochvoltbatterien für seine Modelle Ampera und Ampera-e an seinem Stammsitz aufzubauen.

Nachdem Opel nun das Angebot an Elektroautos mit dem Corsa-e, Zafira-e und dem Mokka-e sowie bei den Nutzfahrzeugen Combo e und Vivaro-e deutlich ausgebaut hat, wurde das Batteriecenter nun auf den modernsten Stand gebracht. Entsprechend können auch alle Modelle auf der so genannten eCMP-Plattform dort getestet und gegebenenfalls repariert werden, wie der Hersteller mitteilte.

Batterie-Center wurde modernisiert

Dafür wurde das „Battery Refurbishment Center“ deutlich erweitert und modernisiert. Alle Mitarbeiter sind nun für das Hochvolt-Level 5 geschult. Die Techniker in Rüsselsheim sind für alle Fälle zuständig, bei denen die Händler vor Ort nicht mehr weiterhelfen können. Im vergangenen Jahr wurden von den Experten rund hundert Defekte bearbeitet. Dabei ging es beispielsweise um ein defektes Steuergerät oder eine defekte Batteriezelle. Der Kunde bekommt in solchen Fällen eine Austauschbatterie. Ein fehlerhafter Akku darf ausschließlich im Rüsselsheimer Batterie-Center geöffnet werden. Dafür muss die verklebte Einheit von den Hochvolt-Experten aufgeschnitten werden. Die mangelhafte Zelle wird nun getauscht und die dann wieder voll leistungsfähige Batterie wandert als Austauschbatterie ins Lager.

„Wir haben in Rüsselsheim über die Jahre viel Erfahrung mit Lithium-Ionen-Batterien gesammelt. Die Fehlerquote ist insgesamt sehr niedrig. Wenn es jedoch zu einem Defekt kommt, sind Ursachenforschung und Reparatur häufig etwas für Spezialisten. Daher nutzen wir unsere Kompetenz und sorgen zentral für effiziente und schnelle Abhilfe“, sagte Opel-Entwicklungschef Marcus Lott. Opel will bis Ende dieses Jahres insgesamt neun-E-Modelle im Angebot haben.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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