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Dacia Spring: Stromer für unter 11.000 Euro

Der Dacia Spring kostet unter 11.000 Euro nach Abzug der Kaufprämie. Foto: Dacia

Die Renault-Tochter Dacia hat den Preis für den Spring Electric bekannt gegeben. Das City-SUV kostet vor Abzug der Kaufprämie 20.490 Euro.

Zieht man davon den Umweltbonus in Höhe von 9570 Euro ab, kann das City-SUV für 10.920 Euro bestellt werden. Die Auslieferung ist für den Herbst dieses Jahres geplant, wie der Hersteller am Freitag mitteilte.

Ab dem morgigen Samstag kann der Dacia Spring bereits online in der Ausstattungslinie „Comfort Plus“ vorbestellt werden. In dieser Variante ruft Dacia 21.790 Euro auf. Nach Abzug des Umweltbonus sind es 12.220 Euro. Damit ist der Dacia Spring das günstigste E-Auto auf dem deutschen Markt.

Platz für vier Personen

Der Dacia Spring bietet mit seiner Länge von 3,73 Meter und einem Radstand von 2,42 Meter Platz für vier Personen und ermöglicht mit seiner 27,4 kWh großen Batterie eine elektrische Reichweite von bis zu 230 Kilometer. Im City-Modus soll sie sogar bei 305 Kilometer liegen. Der Elektromotor stellt eine Leistung von 44 PS dar. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 125 km/h erreicht. Ist die Batterie leer, lässt sie sich mit Gleichstrom optional mit einer Ladeleistung von 30 kW aufladen.

Für diesen Preis bekommt der Kunde bei der Variante „Comfort Plus“ unter anderem ein 7-Zoll-Navi mit Touchscreen und Smartphone-Anbindung, eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera und Metallic-Lackierung Hinzu kommen orangefarbene Designakzente.

Die Einstiegsversion „Comfort” fährt mit einer manuellen Klimaanlage, einem Bluetooth-Radio sowie einem Mode-2-Ladekabel vor. Bei ausgesuchten Dacia-Händlern kann man sich am Samstag bereits für Probefahrten mit der Business-Version vormerken lassen. Diese Variante kommt wie in Frankreich und anderen europäischen Ländern bereits beim Carsharing zum Einsatz. So kann der Spring derzeit schon an rund 500 Vermietstationen des französischen Autovermieters und Supermarktbetreibers E Lecler gemietet werden.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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