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ADAC will mit günstigem Autokredit Elektromobilität pushen

Das Elektroauto Peugeot iOn fungiert als Stromspeicher. Foto: Peugeot
Peugeot hat den iOn überarbeitet. Foto: Peugeot

Der ADAC will die Kunden zum Umstieg zur Elektromobilität bewegen. Dazu bietet der Klub seinen Mitgliedern günstige Konditionen bei einem Autokredit an.

Wie der ADAC mitteilte, haben Mitglieder die Möglichkeit, Elektro- und Hybridfahrzeuge für einen Zinssatz ab 1,99 Prozent zu finanzieren. Dieses Angebot würde ab dem vierten Quartal gelten.

Bei der Finanzierung eines Elektro-, Hybrid- oder Plug-in-Hybrids würden die Mitglieder eine Vergünstigung von 100 Basispunkten gegenüber den regulären Konditionen des ADAC Autokredits bekommen. Danach bekommen ADAC-Mitglieder von der ADAC Finanzdienste GmbH in Kooperation mit der Bank11 für einen Autokredit Zinssätze von 1,99 Prozent bei einer Laufzeit von 12 bis 60 Monate beziehungsweise 2,49 Prozent bei einer Laufzeit von 61 bis 96 Monaten. Die Sonderkonditionen können vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember diesen Jahres in allen Geschäftsstellen beantragt werden.

Auch Sondertilgungen möglich

Diejenigen, die einen solchen Kredit in Anspruch nehmen, können Laufzeit und Kreditsumme nach Bedarf mit oder ohne Schlussrate gewählt werden, Sondertilgungen sind dabei jederzeit kostenfrei möglich, teilte der ADAC weiter mit.
Mit diesen Sonderkonditionen setzt der ADAC seine Initiative „Wir machen Deutschland e-mobil fort“. Begonnen hatte der ADAC seine Aktion damit, dass ADAC-Mitglieder einen BMW i3 zu besonders günstigen Konditionen leasen konnte. Sie kamen dabei auf eine durchschnittliche Ersparnis von rund 6,5 Prozent im Vergleich zu anderen Kunden, die nicht Mitglied im Automobilclub sind. Diese Aktion ist indes am 30. September ausgelaufen.

Derzeit haben ADAC-Mitglieder die Möglichkeit, einen Renault Zoe zu ähnlich günstigen Konditionen zu leasen. Weitere Aktionen mit anderen Herstellern zur Förderung der Elektromobilität sollen folgen, heißt es beim ADAC in München.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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