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Mobilität

VOI schickt in Berlin E-Tretroller an den Start

VOI bietet E-Tretroller nun auch in Berlin an. Foto: Voi

VOI bietet seit diesem Freitag E-Tretroller in Berlin an. Das schwedische Unternehmen hat als erster Anbieter vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine Betriebserlaubnis erhalten.

Wie das schwedische Unternehmen an diesem Freitag mitteilte, können die ersten E-Tretroller über eine App ausgeliehen und auch bezahlt werden. Eine Anmeldgebühr oder eine Monatsgebühr wird für die Nutzung des Sharing-Angebotes nicht erhoben.

Berlin ist für VOI die erste Station in Deutschland, wo man seine E-Tretroller zur Mieter anbietet. Weitere Städte sollen in Kürze folgen. Die Schweden sind mit ihrem Angebot derzeit bereits in 23 Städten und elf Ländern präsent. Mit über drei Millionen Fahrten ist man nach eigenen Angaben der größte europäische Anbieter. VOI hat für den deutschen Markt einen eigenen E-Tretroller entwickelt. Der Roller verfügt über zehn Zoll-Räder und zwei Bremsen und Kontrollleuchten.

VOI erster Anbieter in Deutschland

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir als erster Anbieter nun auch in Deutschland präsent sind und eine umweltfreundlichere Fortbewegung in den Städten aktiv mitgestalten können“, erklärte Claus Unterkircher, General Manager für den deutschen, österreichischen und den schweizerischen Markt. In der Hauptstadt bietet VOI seinen Dienst in Berlin-Mitte, aber auch in einige Bereiche im Westen der Hauptstadt an. Wie Unterkircher sagte, sei VOI offen, auch mit anderen alternativen Anbietern von Mobilitätslösungen zu kooperieren, „um es den Menschen noch einfacher zu machen, auf das Auto zu verzichten”.

Bereits am Samstag wird mit Tier Mobility ein weiterer Anbieter seinen E-Scooter-Service in Berlin aufnehmen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Parallel dazu gehen die Tier-Scooter unter anderem in Frankfurt, München, Köln und Hamburg an den Start. In der Startphase werden rund 1000 Tier-Scooter in der Hauptstadt aufgestellt.

Zu finden sein sollen die Scooter an zentralen Punkten wie etwa S- und U-Bahnhöfen Mittelfristig soll die Flotte in Abstimmung mit der Stadt weiter ausgebaut werden. Tier kooperiert zudem mit der BVG und ist in der Jelbi-App zu finden. Neben einer einmaligen Aktivierungsgebühr von einem Euro kostet die Minute 15 Cent.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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