Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen setzt auf die Elektromobilität und will bis zum Jahr 2025 mit seinen Marken 1,5 Millionen Elektroautos in China absetzen. Auf dem Weg dorthin hat VW nun ein weiteres Joint Venture geschlossen.
In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Regierungschef Li Keqiang wurde mit chinesischen Autohersteller Anhui Jinghua Automobile (JAC) eine Partnerschaft geschlossen. Beide Hersteller halten an dem Unternehmen je 50 Prozent der Anteile, wie VW am Donnerstag mitteilte. JAC vertreibt seine Fahrzeuge in China unter den Marken „Jianghuai“ und „Ankai“.
„Weiterer Meilenstein unserer Elektro-Offensive“
„Die neue Partnerschaft ist ein weiterer Meilenstein unserer Elektro–Offensive in China“, sagte VW-Chef Matthias Müller. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens sei der Bau von Elektrofahrzeugen und die Entwicklung innovativer Mobilitätsdienstleistungen. Das erste gemeinschaftlich entwickelte E-Auto soll bereits 2018 produzieren. Zugleich wollen beide Partner eine Fabrik sowie ein Forschungs- und Entwicklungszentrums errichten. „Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit dem Volkswagen Konzern und darauf, noch mehr Menschen in unserem Land die Vorteile einer nachhaltigen Mobilität bieten zu können“, so JAC-Präsident An Jin. VW-China-Chef Jochem Heizmann geht davon aus, dass diese Partnerschaft „einen wichtigen Beitrag zur E-Mobilität Chinas leistet“.
Wie die Wolfsburger mitteilten, solle nun mit den drei Joint Venture-Partnern FAW, SAIC und JAC die Elektro-Offensive schnell umgesetzt werden. Mit dieser Offensive will der Konzern erreichen , bis 2020 auf dem chinesischen Markt 400.000 E-Autos abzusetzen, ab 2025 sollen es bereits 1,5 Millionen sein. Die Kernmarke VW plant bis 2025 mit einem weltweiten Absatz von einer Million E-Autos, davon sollen 60 Prozent E-Fahrzeuge sein. VW hat sich vorgenommen, Weltmarktführer bei der Elektromobilität zu werden.



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