Elektro

Opel Mokka Electric erhält stärkere Batterie

Aus dem Opel Mokka e wird der Mokka Electric. Foto: Opel

Der Opel Mokka e fährt ab dem kommenden Jahr mit mehr Leistung und mehr Effizienz vor. Auch der Name des Elektro-SUV wurde modifiziert.

Wie Opel am Mittwoch mitteilte, wird der bislang als Mokka e firmende E-Auto einern neuen 54 kWh starken Akku und mehr Leistung erhalten. Statt bislang 136 PS wartet der Mokka Electric nun mit 156 PS auf, die Größe der Batterie wurde um vier Kilowatt erhöht.

Damit bringt es der Mokka Electric nun auf eine Reichweite von bis zu 406 Kilometer nach dem Verbrauchszyklus WLTP. Bislang sorgten die Lithium-Ionen-Batterien im Unterboden des Mokka für eine Reichweite von 338 Kilometer. Daneben wurden auch der Verbrauch gesenkt: statt wie bisher 15,8 kWh soll der Mokka Electric jetzt nur noch 15,2 kWh auf 100 Kilometer verbrauchen. Das maximale Drehmoment bleibt unverändert bei 260 Nm.

150 km/h Spitze

Für der überarbeiteten Mokka verspricht Opel ein Mehr an Fahrspaß. Dafür sorgt der durch die im Unterboden platzierten Batterien der tiefere Schwerpunkt, der zugleich auch die Sicherheit erhöht. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der Mokka Electric in unter zehn Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 150 km/h elektronisch abgeregelt.

Die Fahrerin oder der Fahrer haben im Mokka Electric wie bisher die Wahl, sich zwischen den drei Fahrmodi Eco, Normal und Sport zu entscheiden. Die maximale Reichweite ist dabei im Eco-Modus zu erzielen, hier ist man am energieeffizientesten unterwegs. Geladen werden kann der Mokka Electric mit einer Leistung von 100 kW. An einer Schnellladestation vergehen so knapp 30 Minuten, um den Akku von 20 auf 80 Prozent aufzuladen. Der Onboard-Charger ermöglicht eine Ladeleistung von 11 kW an der hauseigenen Wallbox. Serienmäßig wird der Mokka Electric mit einer Wärmepumpe ausgeliefert. Für Opel hat sich der Mokka e zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Im Oktober und November war er das meistverkaufte Elektroauto im B-SUV-Segment in Deutschland. Unter allen Mokka-Kunden entschieden sich im November 65 Prozent für die batterie-elektrische Variante.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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