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Elektro

E.ON nimmt innovativen Schnelllader in Betrieb

E.ON hat in Essen den ersten Drive Booster in Betrieb genommen. Foto: VW

Das Energieunternehmen E.ON hat am Mittwoch den ersten Drive Booster in Essen in Betrieb genommen. Der Schnelllader ist dabei besonders flexibel.

„Der Ausbau der Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Um E-Autos noch attraktiver zu machen, brauchen wir viele und leistungsfähige Ladesäulen“, sagte E.ON-Vertriebsvorstand Patrick Lammers.

Wie er sagte, würde ein Drittel der Deutschen keine E-Autos kaufen, „weil für sie die Zahl der Ladesäulen nicht ausreicht. Ich bin stolz darauf, dass wir mit dem E.ON Drive Booster Unternehmen und Kommunen, die mit geringem Aufwand schnelle Ladesäulen errichten wollen, ab sofort ein attraktives Angebot machen können“, so Lammers weiter.

Schnelllader soll Ausbau der Infrastruktur beschleunigen

Der Drive Booster soll das Schnellladen für den Betreiber als auch die Kunden günstiger und einfacher machen.Der flexible Schnelllader kommt ohne Tiefbau und Anpassung des Netzanschlusses aus und kann gleichzeitig zwei E-Autos mit 150 kW laden. Dadurch kann der Ausbau der Ladeinfrastruktur beschleunigt werden. Der Drive Booster zeichnet sich nicht nur durch seine Flexibilität aus, sondern auch dadurch, dass er seinen Strom nicht direkt aus dem Stromnetz beziehen muss, sondern über einen integrierten Batteriespeicher verfügt. Mit der Ladeleistung von 150 Kilowatt ist es möglich, in durchschnittlich 15 Minuten Autos für eine Reichweite von zirka 200 Kilometer zu betanken.

„Wir nehmen den Ausbau der Ladeinfrastruktur selbst in die Hand und wollen bis 2025 mit starken Partnern die Anzahl an Schnellladern in Europa verfünffachen“, sagte Thomas Schmall, bei VW Konzernvorstand Technik. Wie Schnall sagte, komme bei der Zusammenarbeit mit E.ON „die von Volkswagen Group Components entwickelte und produzierte Schnellladesäule zum Einsatz. Sie ist für den zügigen Ausbau von Ladeinfrastruktur ideal geeignet, weil Zeitaufwand und Kosten der Installation gering sind“, so Schmall weiter.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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