Kia hat auf der Consumer Electronics Show (CES) die elektrische Variante des Niro präsentiert. Aber auch die Zukunftsstrategie ACE wurde auf den Weg gebracht.
Kia macht sich mit einem neuen Elektrofahrzeug auf dem Weg in die automobile Zukunft. Auf der Consumer Electronics Show (CES) feierten die Koreaner die Weltpremiere des Niro EV. Das batterieelektrische Fahrzeug weist aber nicht nur von den Fahrleistungen den Weg in die Zukunft. Gemeinsam mit der Elektroversion präsentierten die Koreaner auch neue Benutzerschnittstellen und Infotainmentsysteme.
„Noch sehen viele Kunden das Auto lediglich als ‚Fahrzeug’. Dabei kann es viel mehr sein als nur die Summe seiner Teile”, sagte Dr. Woong-chul Yang, Vice Chairman und Leiter des Hyundai-Kia R&D Centers. Moderne Technologien böten vielfältige Möglichkeiten, bisherige Grenzen zu überwinden. „‚Boundless (grenzenlos) for all’ heißt daher die Kia-Vision der künftigen Mobilität. Denn als ein Anbieter von Massenmobilität möchten wir jedem Kunden die Chance geben, diese neuen Möglichkeiten zu nutzen.”
Drei Säulen für die Zukunftsstrategie
Um diese Möglichkeiten zu ermöglichen, startet Kia die Zukunftsstrategie ACE. Das „A“ steht für autonomes Fahren, das „C“ für Connected (Vernetzung). Mit dem „E“ sind die umweltfreundlichen Antriebe Eco/Electric gemeint.
Schon ab dem kommenden Jahr will der Hersteller automatisierte Fahrfunktionen in Flottentests auf öffentlichen Straßen durchführen. Zwei Jahre später folgen die ersten Fahrzeuge auf dem Autonomie-Level 4 innerhalb eines so genannten Smart City-Pilotprojekts.
Vernetzung bis 2030
Die Vernetzung aller Kia-Fahrzeuge soll bis 2030 abgeschlossen sein. Fünf Jahre zuvor sollen in allen Segmenten die neuen Technologien verfügbar sein. Bis 2025 sollen zudem die Palette aller elektrifizierten Autos auf 16 Modelle ansteigen. Geplant sind jeweils fünf Hybride, fünf Plugin-Hybride sowie fünf batterieelektrische Modelle.
Ein Brennstoffzellenfahrzeug soll 2020 in den Markt eingeführt werden. Im Zuge der Zukunftsstrategie erweitert Kia auch den 2017 in Korea gestarteten Carsharing-Dienst Wible.


