Mobilität

Toyota e-Palette flexibel einsetzbar

Die Toyota-Studie e-Palette. Foto: Toyota
Toyota setzt die Studie e-Palette vielseitig ein. Foto: Toyota

Toyota hat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas das vollelektrische Konzeptfahrzeug e-Palette präsentiert. Die kastenförmige Studie ist nicht nur vollautonom unterwegs, sondern erfüllt die Anforderungen diverser Unternehmen.

So haben sich Amazon, DiDi, Mazda, Pizza Hut und Uber mit Toyota zu einer neuen Geschäftsallianz für Mobilitätsdienste angeschlossen. Sie arbeiten auch bei der Fahrzeugplanung und den Anwendungskonzepten zusammen.

„Die Automobilindustrie befindet sich derzeit in ihrer größten Phase der Veränderung, da Technologien wie Elektrifizierung, Vernetzung und autonomes Fahren große Fortschritte machen. Toyota verpflichtet sich weiterhin, immer bessere Autos zu bauen“, sagte Toyota-Präsident Akio Toyoda, „diese Ankündigung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität und zeigt unsere kontinuierliche Expansion über traditionelle Autos und Nutzfahrzeuge hinaus hin zur Schaffung neuer Werte, einschließlich Dienstleistungen für Kunden.“

So ist die Konzeptstudie sehr flexibel einsetzbar und lässt sich – ähnlich wie die Studie Snap von Rinspeed, für die verschiedenen Einsatzbereiche anpassen. Dabei können die Partner dank der offenen Software-Plattform ihr gewünschtes autonomes Fahrsystem und Fahrzeugmanagement selbst konfigurieren.

Toyota e-Palette als Bus oder Lieferwagen

Der Innenraum des so genannten e-Palette Concept lässt sich dabei sowohl in einen Bus als auch in einen Lieferwagen umwandeln. Drei verschiedene Fahrzeuglängen von vier bis sieben Meter stehen zur Auswahl.

Die ersten Einsätze in der realen Welt sollen 2020 in verschiedenen Regionen erfolgen. Die Japaner werden die e-Palette zum Beispiel bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2020 in Tokio zum Einsatz bringen.

Über den Autor

Thomas Flehmer

Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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