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Mobilität

DriveNow nun hundertprozentige Tochter von BMW

Der Carsharinganbieter DriveNow. Foto: BMW
DriveNow gehört nun zu 100 Prozent zur BMW Group. Foto; BMW

Die BMW Group hält nun 100 Prozent der Anteile des Carsharing-Anbieters DriveNow. Der Autobauer hat vom bisherigen Partner Sixt dessen Anteile übernommen.

Für rund die Hälfte des bisherigen Joint-Ventures zahlt der Autobauer rund 209 Millionen Euro. Noch steht die Übernahme unter Vorbehalt, da die Aufsichtsbehörden dem Kauf noch zustimmen müssen. Wie die BMW Group am Montag in einer Presseerklärung mitteilte, würde man nach der Übernahme der Sixt-Anteile seine Entwicklung hin zu einem kundenzentrierten Mobilitätsunternehmen fortsetzen. So baue man sein Angebot in den Bereichen On-Demand Mobilität (DriveNow und ReachNow), Parken (ParkNow) und Laden (ChargeNow) nach und nach weiter aus. Erst Anfang Januar hatte BMW mit Parkmobile LLC den weltweit führenden Anbieter digitaler Parklösungen übernommen hatte.

BMW baut Mobilitätslösungen aus

„Mit DriveNow haben wir in den vergangenen sieben Jahren eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Das haben wir der Leistung der DriveNow-Mitarbeiter und der hervorragenden Zusammenarbeit mit unserem Joint Venture-Partner Sixt zu verdanken. Sixt wird für uns auch künftig ein starker Partner bleiben“, sagte BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer. Wie Schwarzenbauer ergänzte, wolle man bis 2025 weltweit 100 Millionen Kunden von den Mobilitätsangeboten begeister. „Mit DriveNow als hundertprozentiger Tochter haben wir alle Optionen für eine strategische Weiterentwicklung unserer Services in der Hand.“

DriveNow ist 2011 als Carsahring-Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE gegründet worden. Den Service nutzen bereits über eine Million Kunden in dreizehn europäischen Metropolen. Die Flotte umfasst europaweit mehr als 6000 Fahrzeuge der Marken BMW und MINI. An allen DriveNow Standorten stehen den Nutzern zudem elektrische BMW i3 zur Verfügung.

Nach der Übernahme der Sixt-Anteile durch BMW dürfte auch ein Zusammenschluss mit dem Carsharing-Angebot Car2Go von Daimler immer wahrscheinlicher werden.

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Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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