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Elektro

Skoda zeigt beim Vision X innovatives Hybridsystem

Skoda Vision X. Foto: Skoda
Der Skoda Vision X setzt auf die Kombination aus Erdgas, Benzin und Elektro. Foto: Skoda

Der tschechische Autobauer Skoda zeigt in der kommenden Woche auf dem Genfer Autosalon die Hybrid-Studie des Vision X. Das Fahrzeug kombiniert Benzin-, Erdgas- und Elektroantrieb.

Wie der Hersteller an diesem Mittwoch mittteilte, wird der Skoda Vision X mit seinem Design nicht nur einen Ausblick auf die künftige Formensprache der Marke geben, sondern durch die Kombination aus Erdgas, Benzin und Elektromotor ein besonders nachhaltiges Hybridsystem aufweisen.

Skoda verspricht durch dieses neue Antriebskonzepte neben niedrigen Emissionswerten (CO2-Wert 89 g/km) vor allem auch mehr Agilität und eine spontane Kraftentfaltung. Der Vision X kann nach Herstellerangaben dabei entweder mit Vorderrad-, Hinterrad- oder auch mit Allradantrieb gefahren werden.

Skoda bietet mit Vision X Ausblick auf weitere Modelle

„Mit der Hybridstudie Skoda Vision X bieten wir einen Ausblick auf die weitere Entwicklung unserer Modellpalette. CNG-Fahrzeuge sind sauber und preiswert. Und mit dem Hybrid beginnt für unsere Kunden der Einstieg in das emissionsfreie Fahren“, sagte Skoda-Entwicklungsvorstand Christian Strube.

Die im knalligen Flex-Green lackierte Crossover-Studie verfügt über einen 1,5 Liter großen Vierzylinder-TSI-Motor. Er wurde extra für die Nutzung von Erdgas entwickelt. Das Aggregat leistet 130 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 250 Nm zur Verfügung. Während an der Vorderachse der CNG-Antrieb wirkt, kommt die Kraft an der Hinterachse von einem Elektromotor. Bei der Konzeptstudie ermöglicht der Energiespeicher das elektrische Fahren über eine Länge von zwei Kilometern. Dank des Benzintanks ist eine Gesamtreichweite von 650 Kilometer möglich. Fährt der Vision X übrigens mit Hinterradantrieb, bringt er 1000 Nm auf die Straße. Den Sprint auf Tempo 100 erledigt die Studie in 9,3 Sekunden, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 200 km/h.

2019 kommt Skoda Superb Plug-in-Hybrid
Skoda Vision X. Foto: Skoda
Skoda zeigt bislang noch nicht viel vom Vision X. Foto: Skoda

Der Allradantrieb beim Vision X kommt übrigens ohne Kardanwelle aus. Dadurch konnte Gewicht gespart und die Verbrauchswerte reduziert werden. Der Erdgasantrieb des Vision X wird nach Herstellerangaben von zwei Elektromotoren unterstützt. Der Verbrennungsmotor verfügt mit einem riemengetriebenen Startergenerator (RSG) über einen der beiden Elektromotoren. Im Zusammenspiel mit dem zweiten E-Motor an der Hinterachse sorgt er für kontinuierlichen Allradantrieb. Die Energie kommt aus einem 48-Volt-Bordnetz. Durch die Rekuperation lädt sich die Lithium-Ionen-Batterie während der Fahrt auf.

Wie Strube sagte, würden bei Skoda die Vorbereitung für die Mobilität von morgen auf Hochtouren laufen. Für die Wachstumsstrategie des Unternehmens kommt der Elektromobilität eine Schlüsselrolle zu. Das erste elektrifizierte Modell des Autobauers wird im kommenden Jahr der Skoda Superb mit Plug-in-Hybridantrieb sein.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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