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Elektro

Opel Combo e-Life: Stromern mit der Großfamilie

Der Opel Combo e-Life hat eine Leistung von 136 PS. Foto: Opel

Die E-Offensive beim Rüsselsheimer Autobauer Opel geht weiter. Nun bietet der Hersteller den Hochdachkombi Combo als Elektro-Variante an.

Die Elektro-Variante des Combo Life wird von dem bereits aus dem Corsa-e und dem Mokka-e bekannten 136 PS starken Elektromotor angetrieben. Das Aggregat bringt es auf ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmeter. Den Sprint auf Tempo 100 legt der Combo e-Life in 11,2 Sekunden zurück. Die Höchstgeschwindigkeit endet bei 130 km/h.

Mit seiner 50 kWh starken Lithium-Ionen-Batterie bringt es der Combo auf eine Reichweite von bis zu 280 Kilometer. Ist der Akku leer, dann vergehen an einem Schnelllader rund 30 Minuten, um sie wieder bis zu 80 Prozent wieder aufzuladen. Je nach Markt ist der Elektro-Pkw serienmäßig mit einem einphasigen 7,4 kW- oder einem dreiphasigen 11 kW-On-Board-Charger ausgestattet. Die Batterie des Combo e-Life ist platzsparend im Unterboden verbaut.

Variabilität als Stärke

Seine große Stärke offenbart der Combo wie bereits der Verbrenner mit seinem Raumangebot und seiner Variabilität. So lässt er sich dank zweier Schiebetüren nicht nur einfach besteigen, sondern bietet seinen Insassen auch ausreichend Platz. In der Kurzversion ist er 4,40 Meter lang, in der XL-Variante sind es 4,75 Meter. Der Combo bietet optional Platz für bis zu sieben Personen. Während die kleine Variante Platz für 597 Liter Gepäck bietet, sind es beim Combo-e Life mit langem Radstand 850 Liter.

Der Combo e-Life zeigt seine Stärken aber nicht nur als Gefährt für die Familie, sondern auch als Transporter. So bietet er eine Anhängerlast von bis zu 750 Kilogramm und kann dabei auf Wunsch auch mit einer Anhängerstabilitätskontrolle geordert werden.

Ausgestattet ist der Elektro-Combo mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen. Dazu gehören unter anderem ein Berg-Abfahr- und Spurhalte-Assistent, eine Müdigkeits- und Verkehrsschilderkennung. Daneben gibt es einen Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung. Eine 180-Grad- Rückfahrkamera erleichtert das Einparken. Zu den Preisen machte Opel noch keine Angaben.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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