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Nissan führt Leaf in zweite Generation

Der neue Nissan Leaf feiert am 6. September Weltpremiere. Foto: Nissan
Nissan führt den Leaf in die zweite Generation. Foto: Nissan

Nissan gestaltet den Leaf komplett neu. Das bisher meistverkaufte Elektrofahrzeug der Welt wird längere Strecken zurücklegen können.

Nissan führt den Leaf in die zweite Generation. Das derzeit mit 277.000 Einheiten meistverkaufte Elektroauto der Welt feiert am 6. September bereits seine Weltpremiere, da die Japaner auf einen Messeauftritt auf der eine Woche später beginnenden IAA in Frankfurt verzichten.

Einen Monat vor der Weltpremiere zeigt Nissan ein erstes Foto vom neuen Elektroauto. Deutlich erkennbar, dass die Silhouette des Leaf sehr viel flacher ausgefallen ist. Und auch der Rest der Karosserie wurde weiterentwickelt und dabei die Aerodynamik optimiert, um die Effizienz und damit auch die Reichweite zu steigern. Denn mit weniger Luftwiderstand kann das Fahrzeug längere Strecken zurücklegen.

Flugzeugtragflächen als Vorbild für Nissan Leaf

Zudem sollen weitere Designelemente dem Leaf mehr Stabilität verleihen und ihn auch bei stärkeren Seitenwinden in der Spur halten. Als Vorbild dienen die Tragflächen eines Flugzeuges, die gleichmäßige Luftführung garantieren.

Neu ist, dass Nissan den Leaf mit lediglich einem Pedal, dem so genannten e-Pedal präsentieren wird. Per Knopfdruck übernimmt das rechte Pedal die Funktionen zum Beschleunigen und Bremsen bis zum Stillstand. Nissan geht davon aus, dass bis zu 90 Prozent der Fahrsituationen mit nur einem Pedal erledigt werden können. So kann im Stau das Wechseln der Pedalen entfallen und den Fahrer entlasten.

Angaben über das neue Batterie-Package oder zu weiteren Leistungsdaten oder Preisen machte Nissan noch nicht. Bisher sind theoretisch 250 Kilometer möglich, im Alltag werden rund 180 Kilometer je nach Fahrweise erreicht werden können. Die neue Batterie soll die Reichweite auf 350 bis 400 Kilometer anwachsen lassen.

Neben dem Leaf bietet Nissan auch das leichte Nutzfahrzeug NV als reines Elektroauto an. Der e-NV200 ist dabei sowohl als Stadtlieferwagen als auch als Pkw-Variante Evalia verfügbar und bietet dann Platz für fünf bis sieben Personen.

Über den Autor

Thomas Flehmer

Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam noch das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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