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Kernmarke VW verkauft bis März 15.500 E-Autos

Der VW ID.4 steht kurz vor Marktstart Foto: VW

Volkswagen hat sich für dieses Jahr bei der Elektromobilität einiges vorgenommen. So will die Kernmarke des Autobauers insgesamt 450.000 Elektroautos und Hybride absetzen.

Das teilte der Autobauer am Mittwoch in Wolfsburg mit. .„Damit machen wir erneut deutlich: Die Marke Volkswagen ist der Baukasten-Champion des Konzerns. Schon heute basieren rund 80 Prozent des Konzern-Volumens auf Volkswagen-Technologie“, so Markenchef Ralf Brandstätter.

Die Wolfsburger wollen in 2021 insgesamt rund 300.000 reine Elektroautos und zudem 150.000 Hybride absetzen. Der Start bei der Elektromobilität ist dem Hersteller in diesem Jahr auf jeden Fall trotz der Corona-Pandemie gelungen. So wurden allein vom VW ID.4 bis Ende Februar bis Ende Februar 23.5000 Auftragseingänge verzeichnet. In Deutschland werden die Auslieferungen des Elektro-SUV am 26. März beginnen. Weiteres Wachstum bei den E-Modellen verspricht sich der Hersteller von der noch im Laufe des Jahres kommenden Allradversion ID.4 GTX, dem Coupé ID.5 und dem ID.6 X/CROZZ für den chinesischen Markt.

Hohes Wachstum bei E-Modellen

In den ersten zwei Monaten des Jahres konnte VW weltweit 15.500 reine E-Autos an Kunden ausliefern, ein Plus von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Deutschland beläuft sich der Zuwachs auch aufgrund der Kaufprämie in Höhe von 9000 Euro auf 143 Prozent. Bei den Plug-in-Hybriden konnte VW 16.300 Einheiten ausliefern, ein Plus von weltweit 174 Prozent, in Deutschland lag es sogar bei 291 Prozent.

Mit Blick auf die E-Mobilität setzt VW zudem auf den Online-Vertrieb. So können Kunden seit dieser Woche wesentliche Schritte beim Kauf eine ID.3 und ID.4 online vorbereiten, um den Kauf dann beim örtlichen Händler abzuschließen. Ab Sommer soll der komplette Kaufprozess nur noch online möglich sein. Der Handel soll aber weiterhin Bestandteil des Kaufprozesses bleiben, so der Hersteller. VW Pkw konnte das vergangene Jahr übrigens mit einem operativen Ergebnis von 454 Millionen Euro vor Sondereinflüssen positiv beenden.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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