Zero Motorcycles peppt seine Elektromotorräder auf. Die Modelle des neuen Jahrgangs können länger fahren, verbringen dafür weniger Zeit am Ladekabel.
So hat der Elektrospezialist aus den USA drei neue Batterien mit verschiedenen Leistungsstärken entwickelt. Die größte Lithium-Ionen-Batterie ZF14.4 mit 18 Kilowattstunden schafft dann in der Stadt bis zu 359 Kilometer Reichweite. Allerdings nur, wenn der optional erhältliche Range-Extender ZF3.6 Power Tank mit an Bord ist. Zudem erhalten die Zero S und Zero DS bis zu 30 Prozent mehr Leistung und Drehmoment.
Charge Tank von Zero kein Schnäppchen
Um den Ladevorgang zu beschleunigen, bietet Zero den so genannten Charge Tank mit 6 Kilowatt Leistung an, mit dem das Bike bis zu sechs Mal schneller aufgeladen werden kann. Bei den kleineren Batterien verkürzt sich dann der Ladevorgang auf eine Stunde, bei dem größten Akku auf zwei Stunden.
„Mit dem neuen 6-kW-Charge-Tank von Zero Motorcycles können Motorradfahrer an jeder der über 14.000 Level-2-Ladestationen in den USA oder der zunehmenden Anzahl dieser Ladestationen auf der ganzen Welt in einer Geschwindigkeit laden, dass sie in einer Stunde bis zu 166 km an Reichweite erhalten”, sagt Abe Askenazi, CTO vonZero Motorcycles. „Das bedeutet, ein Fahrer kann 50 km ‚Treibstoff auffüllen‘, während er eine Kaffeepause macht, oder beim Mittagessen komplett aufladen. Durch diesen Wegfall langer Ladezeiten ändert sich die Nutzbarkeit elektrischer Motorräder vollkommen.” Ganz billig ist der Charge Tank aber nicht. Immerhin 2690 Euro müssen für die werkseitig eingebaute Option investiert werden.
Neue Funktionen für die Smartphone-App
Weiterhin wurden die App-Funktionen erweitert. So können die Firmware-Aktualisierungen ohne Probleme mit jedem Android- oder iOS-Smartphone empfangen und installiert werden. Nicht nur technisch, sondern auch optisch hat Zero den neuen Modelljahrgang hervorgehoben. So erhalten die 2018er-Modelle der Baureihen S, SR, DS, DSR und FX neue und kräftigere Farben. Ganz neu dabei sind die Farben Graphene Black Metallic mit goldfarbenen Rädern für die DSR sowie Silicon Silver Metallic für die S. Trotz der Neuerungen bleiben die Preise gleich, so der Hersteller. Eine Verteuerung um 500 Euro ergibt sich aber bei den Modellen Zero SR und DSR.


