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Seat el-born: Ein Spanier elektrifiziert

Der Seat el-Born wird 2020 auf den Markt kommen. Foto: Seat

Die VW-Tochter Seat präsentiert auf dem Genfer Autosalon in der kommenden Woche ich erstes Elektroauto. Die Reichweite des Spaniers lässt sich sehen.

Der Seat el-born basiert dabei auf dem Modularen Elektrifizierungs-Baukasten (MEB) des VW-Konzerns. Mit ihrem Konzeptfahrzeug wollen die Spanier nach eigenen Angaben auf dem Anfang kommender Woche beginnendem Autosalon Genf eine Antwort auf die veränderten Mobilitätsanforderungen geben. Entsprechend finden sich in dem Konzeptcar auch Aspekte wieder, die in Zukunft von einem Auto erwartetet werden wie Elektrifizierung, autonomes Fahren, Shared Mobility und Konnektivität.

„Mobilität entwickelt sich weiter und damit auch die Fahrzeuge, die wir fahren“, sagte Seat-Chef Luca de Meo, der Seat als Vorreiter beim Mobilitätswandel sieht.

Reichweite von 420 Kilometer
Das Cockpit des Seat el-born. Foto: Seat

Der Seat el-born verfügt mit seinem 62 kWh starken Batteriepack über einer Reichweite von 420 Kilometer und gibt sich dabei ausgesprochen sportlich: in gerade einmal 7,5 Sekunden soll Tempo 100 erreicht sein. Die Motorleistung liegt bei 204 PS. Seat verspricht, dass sich die Batterien des el-born in 47 Minuten von 0 auf 80 Prozent aufladen lassen. Der el-born kann an einer Ladestation mit einer Leistung von bis zu 100 kW aufgeladen werden.

Bei der Entwicklung des ersten E-Autos der Spanier sei mit Blick auf die Reichweite großer Wert auf die Aerodynamik gelegt worden. So schließt beispielsweise das Seat Logo auf der Frontpartie bündig mit der Karosserie ab. Da kein Lufteintritt zur Kühlung des Motors erforderlich ist, wird auch kein Kühlergrill benötigt.

Durch die unterhalb befindlichen Kühleinlässe werden die Batterien belüftet und gekühlt. Er sorgt für einen gleichmäßigen Luftstrom nahezu ohne Turbulenzen und unterstreicht den Eindruck von Dynamik und Leistungsfähigkeit. Ein Doppelflügel-Spoiler am Heck trägt zudem zur guten Aerodynamik bei. Entwickelt worden ist der el-born in Barcelona, gebaut wird er im sächsischen Zwickau.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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