Elektro

Juice Technology setzt auf intelligente Ladestationen

Der Juice Charger 3 lädt einen Polestar auf. Foto: Juice Technology

Juice Technology setzt auf die Vernetzung seiner Ladestationen. Wie Vorstandschef Christoph Erni sagte, sei die Software der Schlüssel zum Erfolg und nicht die Hardware.

Wie der Unternehmensgründer ergänzte, sei die Software zudem der Schlüssel für eine zukunftsfähige und nachhaltige Ladeinfrastruktur. „Konnektivität der Geräte ist ein absolutes Muss. Das war bisher Zukunftsdenken, doch wir haben es geschafft, diese neue Ebene der Ladetechnik bereits jetzt zu beschreiten“, sagte Erni.

So bieten die Schweizer mit der „J+“-Reihe eine neue Generation an Ladetechnik an. Sie ist in der Lage, dass alle Ladestationstypen von Juice Technology miteinander kommunizieren und Informationen der Nutzer teilen können, wie das Unternehmen mitteilte. Daneben seien die Geräte in der Lage, den verfügbaren Strom auf alle Stationen intelligent zu verteilen und zu regeln. Aus Sicht von Juice Technology sei es unumgänglich, dass Ladestationshersteller in Zukunft ausschließlich intelligente Ladestationen herstellen.

Ein Prozessor für alle Stationen

Um den selbstgesteckten Ansprüchen auch unter Kostengesichtspunkten gerecht zu werden, hat Juice in allen Stationen einen leistungsfähigen Prozessor verbaut, die so genannte Juice Jet Engine. Damit konnte ein auf sich aufbauendes Produktportfolio entwickelt werden. Der Prozessor kommt im Juice Booster zum Einsatz, der wiederum integraler Bestandteil des Juice Chargers ist. „Wir müssen für unser Vollsortiment nicht 30 unterschiedliche Versionen unterhalten. Alle unsere Entwicklungsressourcen können wir auf eine einzige Software fokussieren, die allen Geräten zugutekommt“, so Erni.

Für die Nutzer ergeben sich dadurch nicht nur Kostenvorteile, sondern Juice kann auch stabilere Lösungen anbieten. „Wir haben weniger als 0,1 Prozent Garantiefälle“, so Erni.

Juice Booster 3 air lädt mit 11 Kilowatt

Wie das Unternehmen unlängst auf den World Charging Days in München bekannt gab, wird im kommenden Jahr als Bestandteil der „J+“-Reihe auch der der Charger 3 und der Booster 3 air auf den Markt kommen. Bei Geräte sind entsprechend miteinander kompatibel. So verfügt der Charger 3 nicht nur über eine Freischaltung über Nummernschilderkennung und die Bezahlung per Kreditkarte, sondern integriert auch Funktionen wie Google Maps im Gerät. Der Juice Booster 3 air beinhaltet neben den vom Juice Booster bekannten Funktionen als mobile Ladestation auch weitere Funktionen für Accessmanagement und das Chargingmanagement. Seine Ladeleistung beträgt 11 Kilowatt.

Juice Technology bietet seinen Universal Charger zukünftig auch für den neuen Opel Mokka-e an. Das Elektro-SUV der Rüsselsheimer kommt im kommenden Jahr auf den Markt. Die Schweizer bieten den Universal Charger bereits für den Corsa-e, den Grandland X Hybrid4, Zafira-e und den Vivaro-e an. Opel ist einer der wenigen Hersteller, die statt klassischen Wallboxen auch eine mobile Ladestation anbieten. Der Universal Charger basiert auch dem Juice Booster 2 und bietet eine Ladeleistung von bis zu 22 kW. (AG)

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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