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Innogy baut 1245 neue Ladesäulen für Elektroautos

Elke Temme und Norbert Barthle. Foto: Innogy
Die Leiterin Elektromobilität von Innogy Elke Temme erhält von Staatssekretär Norbert Barthle die Förderzusage. Foto: Innogy

Innogy wird in vier Bundesländern 1245 neue Ladesäulen errichten. Dafür bekommt das Unternehmen 3,1 Millionen Euro Fördermittel.

Bereitgestellt wird die Fördersumme aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“. Die Kosten der 1245 neuen Ladesäulen belaufen sich auf 7,8 Millionen Euro. Wie Staatssekretär Norbert Barthle aus dem Bundesverkehrsministerium am Donnerstag in Berlin bei der Förderzusage sagte, könne Innogy damit „ihr Angebot für die Ladeinfrastruktur um 2490 Ladepunkte weiter ausbauen“. Barthle fügte hinzu, dass damit dass Vertrauen der Autofahrer in die Elektromobilität weiter gestärkt würde, „jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können“.

Innogy errichtet Ladesäulen in vier Bundesländern

Die neuen Ladesäulen werden in den nächsten Monaten in den vier Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz errichten. Ein Fokus beim Ausbau der Ladeinfrastruktur wird dabei in Essen, Mülheim und Dorsten sein. Genutzt werden können die Ladesäulen entweder per App bei minutengenauer Abrechnung (die Stunde kostet 4,95 Euro) oder per Vertrag. Hier kostet die Kilowattstunde 30 Cent.

„Mit unserem Netz an Ladestationen für Elektroautos sind wir heute schon Marktführer in Deutschland. Mit der Förderung des Bundes für 1245 Ladesäulen werden wir das öffentliche Ladenetz der Innogy mehr als verdoppeln“, sagte Vertriebsvorstand Martin Herrmann. Innogy als größter Ladenetzbetreiber bietet derzeit 4600 Ladepunkte in 635 Städten und Gemeinden an, davon rund 2200 öffentlich zugängliche Ladepunkte.

Wie Elke Temme als Leiterin Elektromobilität bei Innogy sagte, würden die neuen 22 kW-Ladesäulen im öffentlichen Straßenraum stehen und können so „rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche genutzt werden“. Innogy arbeitet beim Ausbau der Ladeinfrastruktur mit 150 Stadtwerke-Partnern zusammen.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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