Der Sportwagenbauer Porsche hat in den ersten neun Monaten weltweit 16 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich fällt das Minus in China aus.
Die schwierige Absatzsituation setzt sich für Sport- und Geländewagenbauer Porsche auch nach neun Monaten fort. Wie der Hersteller am Freitag mitteilte, wurden per September weltweit 178.532 Fahrzeuge abgesetzt. Das ist ein Rückgang von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der Absatzschwund liegt dabei unter anderem an den Märkten China und Nordamerika. Während in China per September mit 21.493 Fahrzeugen der Rückgang bei 33 Prozent lag, gab es in Nordamerika mit 56.088 Fahrzeugen ein Minus von 13 Prozent. Nordamerika bleibt damit dennoch die absatzstärkste Vertriebsregion für den Hersteller.
Gute Zahlen für SUV Cayenne
Mit Blick auf die einzelnen Modelle liegt der Cayenne mit 59.586 ausgelieferten Fahrzeugen an der Spitze. Vom seitdem Sommer auf dem Markt befindlichen Cayenne Electric , von dem seit seiner Markteinführung im Sommer bereits 7.002 Fahrzeuge ausgeliefert wurden. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Absatz des Cayenne (-2 Prozent) annähernd stabil. Der Macan kommt auf 51.025 Auslieferungen (-21 Prozent. Davon entfallen 23.029 Einheiten auf die vollelektrische Variante. Der Verbrenner-Macan wird seit dem Sommer dieses Jahres nicht mehr produziert.
Zulegen konnte der 911er, der mit 42.217 Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent zulegen konnte. Die Modelle 718 Boxster und 718 Cayman verzeichneten 3291 Auslieferungen (-79 Prozent). Die Modellreihe 718 wird seit Oktober vergangenen Jahres nicht mehr produziert. Auf den Panamera entfielen in den ersten neun Monaten 13.714 Auslieferungen (-35 Prozent), für den Taycan entschieden sich 8699 Kundinnen und Kunden (-31 Prozent).
„Mit unserer auf dem Capital Markets Day vorgestellten Strategie ‚Sportwagenschmiede ’35‘ haben wir unseren Anspruch für die kommenden Jahre klar definiert: Porsche bleibt seiner Value-over-Volume-Strategie treu. Unser Fokus liegt auf besonders begehrlichen Sportwagen, attraktiven Derivaten und dem weiteren Ausbau unseres Individualisierungsangebots. Dabei sind wir auf einem guten Weg“, sagte Vertriebsvorstand Matthias Becker.


