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Ford: 5000 Euro Zusatzbonus bei Kauf eines E-Modells

Der Ford Capri basiert auf dem MEB des VW-Konzerns. Foto: Ford

Gerade wurde die neue E-Autoförderung des Regierung vorgestellt. Sie bietet eine Förderung von bis zu 600 Euro. Ford lobt zusätzlich 5000 Euro aus.

Die Bundesregierung hat am Montag die Ausgestaltung der neuen Elektroautoförderung bekannt gegeben. Danach bekommen Kundinnen und Kunden beim Kauf oder beim Leasing eines Elektroautos oder Plug-in-Hybriden eine Basisförderung von 3000 beziehungsweise 1500 Euro. Je nach Einkommen und Anzahl der Kinder steigt diese Summe auf bis zu 6000 Euro für die Förderberechtigten an, die weniger als 45.000 Euro im Jahr verdienen und zwei Kinder haben.

Bonus auch für Kuga PHEV

Der Autohersteller Ford lobt parallel dazu nun einen eigenen Elektroautobonus für Modelle wie den Explorer, Capri, Puma Gen-E, Mustang Mach-E und Kuga Plug-in Hybrid in Höhe von 5000 Euro aus, wie der Hersteller mitteilte. Damit will man den Markteintritt der Kundinnen und Kunden in die E-Mobilität erleichtern. Diese Prämie gibt es indes nur bei einem Kauf.

„Wir wollen nicht, dass unsere Kunden erst komplizierte Tabellen studieren müssen, um zu wissen, ob sie sich ein Elektroauto leisten können“, sagte Christoph Herr, Geschäftsführer von Ford Deutschland und die Märkte Österreich und Schweiz. „Unser Versprechen lautet: 5.000 Euro Bonus für alle Alle“, so der Manager. Neben dieser vom Hersteller gewährten Prämie können Kundinnen daneben noch die staatliche Prämie beantragen. Ab Mai soll hierzu von der Regierung ein entsprechendes Portal für die die Beantragung der Förderprämie eingerichtet werden. Damit können E-Autokunden im Idealfall bis zu 11.000 Euro beim Erwerb eines E-Autos sparen. Die Bundesregierung stellt für die E-Prämie insgesamt drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds zur Verfügung. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sagte am Montag bei der Vorstellung des Förderprogramms, dass die Mittel für geschätzt 800.000 Fahrzeuge reichen würden.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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