BMW konnte seine weltweiten Auslieferungen im Vormonat um 1,4 Prozent auf 203.523 Autos steigern, Deutliche Zuwachsraten entfielen auf die elektrifizierten Modelle der Münchner.
So stieg der Absatz der elektrifizierten Fahrzeuge der BMW Group im ersten Halbjahr um 22 Prozent an, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte. Der BMW i3, bislang das einzige vollelektrische Modell im Angebot der Münchner, kam von Januar bis Juni auf einen Zuwachs von 21,2 Prozent.
Der Absatz der BMW 5er Plug-in-Hybrid Modelle stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 43,4 Prozent, die Auslieferungen des Plug-in-Hybrid Mini Cooper SE Countryman All4 um 55,8 Prozent. Der Autobauer hat angekündigt, bis 2023 insgesamt 25 elektrifizierte Modelle im Angebot zu haben. Damit hat man sein ursprüngliches Ziel um zwei Jahre vorgezogen.
Absatz bis 2021 verdoppeln
BMW plant bis 2021 im Vergleich zu diesem Jahr den Absatz seiner elektrifizierten Modelle zu verdoppeln. Am gestrigen Dienstag hatte BMW die Weltpremiere des Mini Cooper SE gefeiert, des ersten Elektroautos der Kleinwagenmarke. Es wird im Januar des kommenden Jahres zu einem Preis von 32.500 Euro auf den Markt kommen. Laut BMW hätten bereits mehr als 40.000 Kunden ihr Interesse an dem Fahrzeug bekundet. Die Produktion des E-Mini beginnt ab Oktober im Werk Oxford.
Der Absatz von Mini ging in der ersten Jahreshälfte mit 174.344 um 3,9 Prozent zurück. Eim Einzelmonat Juni sank er um 3,5 Prozent.


