Mobilität

Schaeffler zeigt zwei Varianten vom Bio-Hybrid auf CES

Der Bio-Hybrid wird auf der CES in zwei Varianten gezeigt. Hier ein Fahrzeug aus dem Jahr 2016. Foto: Schaeffler

Auf der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vergas wird Schaeffler zwei Varianten seines vierrädrigen Bio-Hybrid präsentieren. Daneben wird es noch weitere Konzepte für die Mobilität der Zukunft geben.

„Die Mobilitätswelt von morgen wird so vielfältig sein wie die Menschen, die bewegt werden wollen“, sagte Schaeffler-Entwicklungschef Peter Gutzmer. Deshalb wird der Zulieferer auf der Consumer Electronic Show drei Konzeptfahrzeuge präsentierten, die aufzeigen sollen, wie „sich insbesondere die individuelle emissionsfreie sowie autonome und vernetzte Mobilität für Personen- und Gütertransport in urbanen Zonen weiterentwickeln kann“, fügte Gutzmer hinzu.

So präsentiert die Schaeffler Bio-Hybrid GmbH den seriennahen Bio-Hybrid in zwei Varianten. Mit dem vierrädrigen Bio-Hybrid soll eine „neue, zeitgemäße Art der individuellen urbanen Mobilität und Transportmöglichkeit“ geboten werden, wie Schaeffler am Mittwoch mitteilte.

Bio-Hybrid ist witterungsunabhängig

Der Bio-Hybrid verfügt durch seine vier Räder über einen außergewöhnliche Fahrstabilität. Da er über ein Dach und eine Windschutzscheibe verfügt, ist er witterungsunabhängig und somit ganzjahrestauglich.

Da der Bio-Hybrid nur unwesentlich breiter als ein normales Fahrrad ist, kann er emissionsfrei auch auf Radwegen genutzt werden und entsprechend an Staus in den Innenstädten vorbeifahren. Der elektrische Antrieb unterstützt die Fahrerin oder den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Der Bio-Hybrid wird 2020 in den Varianten Cargo und Passenger auf den Markt kommen.

Zu einem der weiteren Konzeptfahrzeuge gehört der 4ePerformance. Es soll ein Botschafter für die E-Mobilität sein und liefert ein Beispiel für den Technologietransfer vom Rennsport in ein seriennahes Antriebskonzept. Das rein elektrisch angetriebene Fahrzeug verfügt über vier Formel-E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 1200 PS). Sie stammen aus dem Formel-E-Rennboliden ABT Schaeffler FE01 und wurden wie auch die eingesetzte Leistungselektronik von der Schaeffler-Tochter Compact Dynamics entwickelt.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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