Mobilität

Flexperience: Jeden Monat einen neuen Mercedes fahren

Autonomes Fahren ist in der Mercedes-Klasse möglich. Foto: Daimler
Die Mercedes E-Klasse fährt bereits teilautonom. Foto: Daimler

Mercedes will einen weiteren Schritt zum Mobilitätsdienstleister gehen. Mit dem Flexperience genannten Produkt haben die Kunden nun die Möglichkeit, jeden Monat des Jahres ein anderes Modell zu fahren.

Der Autobauer Daimler bietet seinen Kunden neben Kauf, Leasing und Finanzierung eine weitere Möglichkeit, einen Mercedes zu fahren. Dazu haben die Schwaben zusammen mit Daimler Financial Services das Produkt Flexperience entwickelt. Es sieht vor, dass Kunden sich für eine fixe Rate für jeden Monat des Jahres ein neues Mercedes-Modell aussuchen können.

Die festgelegte Rate beinhaltet neben Versicherung, Wartung und Reparaturen bis hin zu Reifen eine jährliche Fahrleistung von 36.000 Kilometern.

Flexperience funktioniert über App

Dass die Digitalisierung dabei eine entscheidende Rolle spielt, versteht sich fast von selbst. Mit der App kann der Kunde das komplette Management seiner Leihwagen abwickeln: das reicht von der Auswahl des Modells bis hin zur Abholung und Rückgabe des Fahrzeugs. Das neue Produkt wird zunächst als Pilot von den zwei Autohandelsgruppe Beresa und Lueg getestet.

„Mit Mercedes me Flexperience bieten wir ein neues, voll digitalisiertes Mobilitätsangebot“, sagte Mercedes-Vertriebsvorstand Britta Seeger. „Bequem per App ist es möglich, sich zum Beispiel am Wochenende ein Cabriolet oder für den Familienurlaub einen SUV zu bestellen“, fügte die Managerin hinzu. Seeger meint, dass Mercedes mit dem neuen Angebot„einen weiteren, entscheidenden Schritt in Richtung Mobilität der Zukunft“ gehe.

Wie der Chef der Daimler Financial Services, Klaus Entenmann, sagte, würde man dem Kunden mit seinem „Mobilitäts- und Finanzdienstleistungs-Knowhow“ eine „maximale Flexibilität bei der Fahrzeugnutzung“ anbieten. Und das reicht „von der digitalen Auswahl der Fahrzeuge über die Buchung bis hin zum Fahrzeugtausch“, so Entenmann.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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