Mobilität

Jaguar I-Pace erkennt die Vorlieben seines Fahrers

Jaguar I-Pace. Foto: Jaguar
Das Heck des Jaguar I-Pace. Foto: Jaguar

Jaguar schickt sein Elektroauto I-Pace im August auf den deutschen Markt. Dann wird der E-SUV der Briten voll vernetzt sein. Zu den angeboten Lösungen wird dann auch eine Sprachsteuerung gehören. Jaguar setzt dabei auf den Sprachassistenten Alexa.

Jaguar setzt dabei auf den Sprachassistenten Alexa von Amazon – und dieses Zusammenspiel zwischen Fahrer, Auto und Alexa scheint ausgesprochen gut zu funktionieren. „Alexa, was ist meine Reichweite?“, fragt Tom Haslington, der , der bei Jaguar im Bereich der Konnektivität arbeitet, am Rande der Fahrvorstellung des I-Pace. Nach ein paar Sekunden kommt die Antwort. „Die Reichweite beträgt noch 200 Kilometer“, sagt Alexa.

Daneben ist es beim I-Pace, wie  bei mittlerweile vielen anderen Modellen möglich, sich mit dem Fahrzeug mittels Smartphone zu vernetzen. Mit der Jaguar Remote App lässt sich beispielsweise vom heimischen Sofa aus der Ladezustand  der Batterien abfragen oder checken, ob das Licht ausgeschaltet ist oder die Türen geschlossen sind. „Natürlich lässt sich mittels App auch die Position des Fahrzeuges anzeigen“, sagt Haslington. „Eine Funktion, die jeder zu schätzen, der sein Auto nach dem Urlaub nicht wiedergefunden hat.“

Künstliche Intelligenz im I-Pace

Der Jaguar I-Pace informiert den Fahrer darüber, wie er Reichweite sparen kann. Foto: Jaguar

Jaguar offeriert seinen Kunden dank der Vernetzung auch weitere Komfortfeatures. Dazu gehört, dass sich das Fahrzeug die persönlichen Präferenzen des Fahrers merkt. „Innerhalb von zwei Wochen lernt das Auto mittels künstlicher Intelligenz beispielsweise, welche Sitzposition er bevorzugt oder aber auch, wann er den Weg zur Arbeit antritt oder seine Frau anruft“, so Haslington. Tägliche vom Fahrer ausgeführte Routineaufgaben werden mittels künstlicher Intelligenz erkannt und automatisiert.  Zugleich ist das System in der Lage, unterschiedliche Fahrer über den Autoschlüssel oder das Smartphone zu erkennen und das Fahrzeug deren Bedürfnissen anzupassen, wie beispielsweise die Einstellung der Klimaanlage oder die Einstellungen der Rückspiegel.

Mit Blick auf die Effizienz seines Elektroautos haben die Briten in den I-Pace ein vorausschauendes Navigationssystem integriert. Es ist in der Lage, angesichts der eingegeben Route und mittels des hinterlegten Streckenprofils und des Fahrstils des Fahrers die Reichweite und den Batteriezustand bis zum Erreichen des Ziels zu berechnen.

Jaguar bietet Smart Home-Unterstützung

Wichtige Informationen wie Reichweite des Jaguar I-Pace lassen sich auch über eine Smart-Watch abrufen. Foto: Jaguar

Natürlich zeigt es dem Fahrer auch die auf der Strecke befindlichen Ladestationen an. Mittels einer Reise-App kann sich der Fahrer auch anzeigen lassen, wie er sein Ziel erreichen kann, wenn an dem einprogrammierten Ziel  beispielsweise kein Parkplatz zu bekommen ist.

Mit der Home Link-App ermöglicht es Jaguar dem Fahrer mittels Smartphone zudem, beispielsweise vor seiner Ankunft zu Hause die Heizung auf eine gewünschte Temperatur einzustellen. Darüber hinaus lässt sich bei entsprechenden Smart Home-Vernetzung auch das Licht in der Wohnung steuern oder auch die Klimaanlage steuern.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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