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Neuer Denza verfügt über 500 Kilometer Reichweite

Denza 500. Foto: Daimler
Der neue Denza 500 hat eine Reichweite von rund 500 Kilometern. Foto: Daimler

Daimler und sein Joint Venture-Partner BYD haben in Peking den Denza 500 vorgestellt. Das für den chinesischen Markt produzierte Elektroauto wird seit 2014 produziert und fährt nun mit einer höheren Reichweite vor. 

Der Name des Modells ist dabei Programm. Denn das Elektroauto weist eine Reichweite von rund 500 Kilometer auf, wie Daimler am Montag nach der Vorstellung des neuen E-Modells in Peking mitteilte. Das in China entwickelte und für den dortigen Markt gebaute Fahrzeug verfügt damit über eine um 100 Kilometer erweiterte Reichweite im Vergleich zum Denza 400.

Die Reichweitensteigerung zum Vorgängermodell sei durch eine neue Batterie und eine Gewichtsreduktion erreicht worden, so die Joint Venture-Partner. Daneben hat das neue Modell auch Modifikationen am Design erfahren.

Neue Konnektivitätsdienste

Denza 500. Foto: Daimler
Das Cockpit im Denza 500 ist übersichtlich gestaltet. Foto: Daimler

Zu den optischen Neuerungen gehören dabei unter anderem ein angedeuteter Raubkatzenblick bei den LED-Frontleuchten sowie wellenförmige LED-Rückleuchten. Daneben wurde das Cockpit mit einem größeren 9-Zoll-Touchscreen ausgestattet. Zu den erweiterten Konnektivitätsdiensten im Denza 500 sollen Ladelösungen und eine neue App gehören. Über diese neue App, das WeChat-Konto oder das Navigationssystem haben die Fahrerinnen oder Fahrer die Möglichkeit, einer der über 112.000 Ladesäulen im Land schnell zu finden.

Im vergangenen Jahr konnte das Joint Venture mit seinem E-Autos sein bislang bestes Verkaufsergebnis erzielen. Es sei um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zu reinen Stückzahlen machte Daimler keine Angaben. Das Modell würde mit dieser Steigerungsrate aber über dem Branchendurchschnitt liegen. Der Denza, dessen Produktionsstart 2014 erfolgte, war das erste Auto, das Daimler komplett außerhalb Deutschlands entwickelt hat. Der Denza 500 läuft auf einer eigenen Produktionsstrecke im BYD-Werk in Shenzhen vom Band.

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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