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Elektro

Mini Electric Concept: Langsam in die E-Mobilität

Mini lässt sich mit dem Weg in die Elektromobilität Zeit. Den ersten reinen E-Mini wird es erst 2019 geben. Einen Ausblick darauf gibt es auf der IAA.

Mit dem sogenannten Mini Electric Concept zeigt die BMW-Tochter ihre Vision von der Elektromobilität für die Stadt. Doch bis zum Marktstart wird es noch dauern. Der Hersteller kündigt das Serienmodell für 2019 an. Mit der Elektrifizierung seiner Modelle haben sich die Münchner viel Zeit gelassen. Schließlich stellte die Kleinwagenmarke bereits im Jahr 2009 den ersten Elektro-Mini zu reinen Testzwecken vor. Weltweit waren insgesamt 600 Fahrzeuge im Einsatz. Die Ergebnisse dieses Feldversuchs flossen auch in die Entwicklung des BMW i3 ein. Vom Test bis zur Serienfertigung sind damit zehn Jahre vergangen. Erst im Frühjahr dieses Jahres kam der Countryman S E ALL4 mit Plug-in-Hybrid auf den Markt.

Keine Angabe zur Reichweite des elektrischen Mini

Der Grund für dieses lange Zuwarten auf ein rein elektrisches Modell liegt in der Batterietechnologie begründet. Sie hatte bislang noch nicht die Reichweite, die die Kunden von der Marke erwartet hätten, war dafür einer der Gründe. Mit welcher Reichweite ab 2019 der neue Stromer unterwegs sein wird, darüber schweigt man sich in München bislang aus.

Bei der BMW-Tochter spricht man nur davon, dass auch der Stromer über die gleiche Fahrdynamik verfügen soll wie die anderen Modelle auch – und über eine hohe Reichweite. „Mit typischem Gokart-Feeling und leistungsstarkem E-Motor bietet das Mini Electric Concept Fahrspaß bei absoluter Alltagstauglichkeit – und das bei null Emissionen“, sagte BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer.

Elektrobestrebungen laufen unter Dach von „Mini Electric“

Wie die Kleinwagenmarke mitteilte, werden alle zukünftigen Elektroaktivitäten unter dem Dach von „Mini Electric“ zusammenlaufen. Das Conceptcar jedenfalls soll ein „perfekter Mini“ sein, wie BMW-Chefdesigner Adrian van Hooydonk im Vorfeld der Frankfurter Automesse verspricht. Er soll dem Fahrer ein neues Verständnis von Sportlichkeit vermitteln. „Denn Aerodynamik und Leichtbau sind nicht nur im Motorsport wichtig, sondern auch wesentliche Elemente für eine möglichst hohe elektrische Reichweite.“

Über den Autor

Frank Mertens

Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben Autogazette.de und Autozukunft.de verantwortet er auch das Magazin electrified.

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